Programm / Programm / Mit Kindern leben und lernen / Vorträge und Elternabende
Programm / Programm / Mit Kindern leben und lernen / Vorträge und Elternabende
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Anmeldung möglich Rechenschwäche (411-023)

Mi. 22.01.2020 20:15 - 22.30 Uhr in Stadtlohn, Markt 5
Dozentin: Margrit Tertling

Was geht in einem Kind vor, das große Schwierigkeiten beim Rechnen hat? Es zählt, statt zu rechnen, es hat keine Vorstellung von Größen oder Mengen, es vergisst Rechenwege, die häufig geübt wurden, es steht ratlos vor Textaufgaben, es bringt sich und Eltern bei den Hausaufgaben zur Verzweiflung. Mit ihrem Vortrag möchte die Referentin dazu beitragen, dass diese Kinder besser verstanden werden. Sie stellt ihr Konzept der Gruppenförderung vor (siehe „Kurse für Kinder und Jugendliche“) und gibt Hinweise, wie Eltern den Kurserfolg ihres Kindes unterstützen können. Die Rechenfähigkeiten der Schüler werden in diesen Kursen von dort an neu aufgebaut, wo sie den Anschluss verpasst haben und wo sie sich mehr auf Rechenmechanismen als auf Verstehen gestützt haben.

Plätze frei Bildung - ein Kindespiel?! Lernen bedeutet für Kinder Anker, Ruder und Fernglas (411-027)

Do. 13.02.2020 20:00 - 22:15 Uhr in Vreden, Familienzentrum "Der kleine Prinz", Breslauer Str. 4a
Dozentin: Monika Mangen

Kinder sind geborene Lerner. Sie kommen auf die Welt voller Freude an der körperlichen Bewegung, nehmen ihre Umgebung aufmerksam wahr, sind neugierig und wollen alles greifen, um es zu begreifen, sie fragen und entwickeln Ideen. Diese Lebensäußerungen bilden wichtige Grundlagen um beim späteren Schulbesuch die Kulturtechniken des Lesens, Schreibens und Rechnens zu erlernen. In den Bildungsgrundsätzen des Landes NRW wird deutlich darauf hingewiesen, dass Kinder indem sie spielen lernen. Die Tätigkeiten des Lernens und des Spielens ist nicht zu trennen. Diesen Zusammenhang zu bedenken und zu klären, ist ein wichtiges Anliegen dieses Vortrags.

Plätze frei Das Leben ist kein Ponyhof - warum es so wichtig ist Gefühle zu erkenne (411-100)

Do. 27.02.2020 19:30 - 21:45 Uhr in Ahaus, Familienzentrum Wittekindshof, Asternweg 17
Dozentin: Heike Bernat

Die Fähigkeit eigene Gefühle zu (er-)kennen, zu benennen und zu regulieren, stellt eine basale Kompetenz dar, um sich im sozialen Miteinander bewegen zu können. Die sechs Basisemotionen Freude, Zorn, Angst, Ekel, Trauer und Überraschung sind zwar von Geburt an vorhanden, der richtige Umgang mit ihnen muss aber noch gelernt werden. Insbesondere Steuerung von Zorn ist für viele Kinder schwierig und Bedarf besonderer Unterstützung. Im Kontext dieses Vortrages werden neben theoretischem Input, vor allem in Form von praktischem Ausprobieren und kleiner Übungen, neue Impulse für das tägliche Miteinander mit dem Kind erarbeitet. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Familienzentrum Wittekindshof angeboten.

Plätze frei Lese-Rechtschreib-Schwäche (411-021)

Mi. 04.03.2020 20:15 - 22:30 Uhr in Stadtlohn, Markt 5
Dozentin: Margrit Tertling

Was geht in einem Kind vor, das sich wichtige Fakten rund um das Schreiben einfach nicht zuverlässig merken kann? Da fehlen in Wörtern immer wieder Buchstaben, die Reihenfolge wird vertauscht, Rechtschreibregeln werden zwar fehlerfrei aufgesagt, aber beim Schreiben nicht eingehalten, die Zeichensetzung im Aufsatz ist wie nie geübt, schwierige Wörter werden richtig, einfache Wörter werden unterschiedlich falsch geschrieben, auch Abschreiben will nicht fehlerfrei gelingen und die Gedanken des Kindes sind sowieso häufig ganz woanders. Mit ihrem Vortrag möchte die Referentin dazu beitragen, dass diese Kinder besser verstanden werden. Sie stellt ihr Konzept der Gruppenförderung vor (siehe „Kurse für Kinder und Jugendliche“) und gibt Hinweise, wie Eltern den Kurserfolg ihres Kindes unterstützen können.

Plätze frei "Mama, ich hab’ Bauchschmerzen" - Stress bei Kindern (411-046)

Di. 10.03.2020 20:00 - 22:15 Uhr in Legden, St. Brigida-Kindergarten, Amtshausstr.5
Dozentin: Katja Artelt

Vielleicht kennen Sie so eine Aussage auch von Ihrem Kind? Immer häufiger ist die Ursache dafür psychischer Natur, Folge von Überforderung, von Stress, von Druck. Oder ist es ein Spiel, um Aufmerksamkeit zu bekommen? Die Grundschullehrerin Katja Artelt wird in diesem Vortrag Einblick in die aktuelle Stressbelastung von Kindern geben. Die Teilnehmenden erfahren, welche kindlichen Verhaltensweisen auf ein Stresserleben hinweisen können und welche körperlichen Symptome die Kinder bei sich feststellen. Antworten auf die Frage „Was können wir Eltern tun?“ stehen im Mittelpunkt dieses Abends. Neben der Vorstellung verschiedener Strategien zur Stress-prävention und zur Stressbewältigung werden Tipps für den Alltag in der Familie, Kindergarten und Schule gegeben. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Legden durchgeführt.

Plätze frei Wut tut gut - Kinder im Trotzalter (411-044)

Mi. 11.03.2020 19:30 - 21:45 Uhr in Gescher, DRK-Familienzentrum "Kleine Welt", Borkener Damm 70
Dozentin: Katja Artelt

Was können unsere Kinder und wir durch Wutanfälle und Aggressionen lernen? Wie verhält man sich richtig? Sollte man Grenzen setzen oder nicht? Katja Artelt, Grundschullehrerin, Mutter von zwei Söhnen und Coach für Erziehungs- und Lebensfragen, wird in ihrem interaktiven, lebendigen Vortrag aufzeigen, warum Wut eine wichtige und gesunde Lebensenergie ist. Sie erläutert, wie wir unseren Kindern und uns selbst zugestehen können, Wut und Aggressionen leben zu dürfen, indem wir sie – wie alle sehr starken Emotionen – in geregelte Bahnen lenken. Außerdem wird Frau Artelt aus ihrer langjährigen Erfahrung mit Eltern und Erziehenden Beispiele und Anregungen geben, wie alle Beteiligten zeitnah wieder in ihr emotionales Gleichgewicht kommen können. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem DRK-Familienzentrum "Kleine Welt" durchgeführt.

Plätze frei Mir ist soooo langweilig... (411-011)

Do. 12.03.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Ahaus-Alstätte, St. Birgitta-Kindergarten, Mörickestr. 9
Dozentin: Heike Bernat

Dieser Satz führt bei manch einem Elternteil dazu, direkt in die Rolle des Animateurs zu verfallen, der viele Ideen hat, was das Kind tun könnte. Doch das Erleben von Langeweile ist entwicklungspsychologisch betrachtet wesentlich. Denn was Kinder durch das Erleben der Langeweile lernen, ist beachtlich: Sie haben die Gelegenheit, in sich hineinzuhorchen und herauszufinden, welche Bedürfnisse, Wünsche und Ideen darauf warten, entdeckt zu werden. Außerdem stärken sie Ihre Frustrationstoleranz, weil sich Langeweile im ersten Moment unangenehm anfühlt und erst durch das Überwinden der unangenehmen Emotion der Weg für Kreativität und Wachstum frei wird. Die Referentin stellt die entwicklungspsychologischen Aspekte von Langeweile vor und vermittelt alltagsnah, welche Unterstützung Kinder von ihren Eltern brauchen, damit durch Langeweile Kreativität entstehen kann. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Familienzentrum St. Mariä Himmelfahrt Alstätte durchgeführt.

Plätze frei Raus aus der Perfektionsfalle - Kinder brauchen Eltern, die mal Fehler machen (411-026)

Di. 24.03.2020 20:00 - 22:15 Uhr in Vreden-Ammeloe, Hamaland-Grundschule, Dorfstr. 20
Dozentin: Heike Bernat

Überall wo wir hinschauen, herrscht Optimierungswahn: Wir zerren uns zur perfekten Figur, im Beruf geben wir alles, wollen gleichzeitig die besten Eltern sein und selbst unsere Freizeit wird durchgeplant. Dieses Gefühlsgelage hängt sicherlich damit zusammen, dass in unserer heutigen Gesellschaft vor allem Leistung und Perfektion zählen. Der Wunsch, alles gut und richtig zu machen, ist nichts Schlechtes. Wer allerdings übertreibt, steht sich schnell selbst im Weg. Im Rahmen dieses Vortrags erhalten Sie praktische Tipps gegen übertriebenen Perfektionismus: Kleine Ideen und Tricks für einen entspannteren Alltag mit Kindern – von A, wie Anweisung (statt Fragen) bis Z, wie Zähneputzen.

Plätze frei Elternabend zum Ferienkurs (511-025)

Mi. 25.03.2020 20:15 - 22:30 Uhr in Stadtlohn, Markt 5
Dozentin: Margrit Tertling

„Wenn wir in den Ferien nicht für die Schule lernen, weißt Du nach zwei Wochen gar nichts mehr!“, sagen Eltern. „Aber Ferien sind doch Ferien!, sagen Kinder und wünschen sich Wochen voll Freiheit, Freunde und fröhlicher Aktivitäten. Wenn es bei Ihnen einen solchen Disput gibt, kann das JFB mit einem Angebot helfen: eine Zeit lang die Ferien genießen, ohne schlechtes Gewissen, den geplanten Lernstoff nicht zu schaffen, ohne täglichen Streit und schlechte Laune, und in der letzten Woche der Ferien einen fröhlichen, stressfreien Einstieg ins schulische Lernen bekommen. Dieses Ziel verfolgen die Ferienkurse, die es für unterschiedliche Förderschwerpunkte gibt: „Lesen – Schreiben – Richtigschreiben“, „Mathematik“, „Konzentration“ und „Englisch für Kinder mit LRS“.

Plätze frei Bildung - ein Kindespiel?! Lernen bedeutet für Kinder Anker, Ruder und Fernglas (411-028)

Do. 26.03.2020 20:00 - 22:15 Uhr in Gescher, Familienzentrum "Garten Gethsemane", Frieterhofstraße 41
Dozentin: Monika Mangen

Kinder sind geborene Lerner. Sie kommen auf die Welt voller Freude an der körperlichen Bewegung, nehmen ihre Umgebung aufmerksam wahr, sind neugierig und wollen alles greifen, um es zu begreifen, sie fragen und entwickeln Ideen. Diese Lebensäußerungen bilden wichtige Grundlagen um beim späteren Schulbesuch die Kulturtechniken des Lesens, Schreibens und Rechnens zu erlernen. In den Bildungsgrundsätzen des Landes NRW wird deutlich darauf hingewiesen, dass Kinder indem sie spielen lernen. Die Tätigkeiten des Lernens und des Spielens ist nicht zu trennen. Diesen Zusammenhang zu bedenken und zu klären, ist ein wichtiges Anliegen dieses Vortrags.



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