Programm / Programm / Mit Kindern leben und lernen / Fortbildungen
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Anmeldung möglich Der pädagogische Alltag als Lehrmeister des Lebens (510-025)

Do. 08.11.2018 (14:00 - 18:00 Uhr) - Do. 27.06.2019 in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Monika Mangen

Im Rahmen dieser Seminarreihe erhalten Sie die Möglichkeit, Ihren pädagogischen Alltag in Anbetracht von Raum, Zeit und Ihren verantwortungsvollen Aufgaben als Erziehende/r neu zu denken. Erfahren Sie mehr über die Gestaltung einer anregenden Umwelt, die auf das neugierige, lernende, forschende, freudige und bewegte Kind eingeht und zum Entdecken und aktiven Tun anregt. Lernen Sie das Spiel als zentralen Bestandteil des Lernens neu kennen. Greifen Sie auf Spielmaterialien zurück, die in sich Lerngeheimnisse haben und die die Selbstwirksamkeit des Kindes bestärken. Pro Seminartag wird einer der zehn beschriebenen Bildungsbereiche auf der Grundlage fachwissenschaftlicher Erkenntnisse -- sowohl theoretisch als auch praktisch -- näher beleuchtet, da die Haltung der Fachkräfte zu den Bildungsbereichen einen großen Einfluss auf die Gestaltung der vorbereiteten Umgebung hat. Ziel dieser Seminare ist, jedem Teilnehmenden eigene Wege zur konkreten, ganzheitlichen Umsetzung aufzuzeigen.

Zielgruppe dieser praxisorientierten Seminarreihe sind Tageseltern, Erzieher/-innen, Kita-Leitungen und andere pädagogisch Mitarbeitende.

Anmeldung möglich Das KiTa-Außengelände - die Natur als Bildungsraum begreifen (510-046)

Mi. 26.06.2019 09:00 - 16:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Jenny Humrich

„Der junge Mensch braucht seinesgleichen – nämlich Tiere, überhaupt Elementares, Wasser, Dreck, Matsch, Gebüsche, Spielraum.“ Alexander Mitscherlich 1965.
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse stellen die Bedeutung der Natur für die kindliche Entwicklung heraus. Kinder haben draußen vielfältige Möglichkeiten, ihre Umwelt mit allen Sinnen zu entdecken und zu erleben, sich dabei in einem geschützten Raum sicher zu fühlen und ihr individuelles Explorationsbestreben zu entfalten. Sie erkunden den Boden, bestaunen Tiere, erleben die Elemente hautnah und lernen Pflanzen kennen. Nicht ohne Grund trägt der Kindergarten seinen Namen. Neben dem Gebäude kommt dem Außengelände eine ganz eigene Bedeutung zu.
Diese Fortbildung zielt darauf ab, die Natur und das Außengelände als pädagogischen Raum zu begreifen. Sie erfahren, wofür genau die Natur in der kindlichen Entwicklung wichtig ist und auf welche Art und Weise ein natürlicher Selbstbildungsraum im pädagogischen Alltag eingebunden werden kann. Gemeinsam wird erarbeitet, was die Natur als Erfahrungs- und Selbstbildungsraum für Kinder einzigartig und wertvoll macht. Es werden Impulse für die unterschiedlichsten sinnlichen Naturerfahrungen gesetzt. Darüber hinaus besteht Raum zur praktischen Diskussion um mögliche Bedenken bezüglich der Pflege und Kosten von naturnahen Geländen aufzuklären. Zumal nicht jede Kita bereits über ein naturnahes Außengelände verfügt.
Es werden Brücken zwischen Landschaftsarchitektur und Pädagogik gebaut, um die Natur in den pädagogischen Einrichtungen erlebbarer zu machen und die damit verbundenen Arbeiten sinnvoll im Alltag zu integrieren.

Plätze frei Der päd. Alltag als Lehrmeister des Lebens - Körper, Gesundheit und Ernährung (510-02510)

Do. 27.06.2019 14:00 - 18:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Monika Mangen

Im Rahmen dieser Seminarreihe erhalten Sie die Möglichkeit Ihren pädagogischen Alltag in Anbetracht von Raum, Zeit und Ihren verantwortungsvollen Aufgaben als Erziehende/r neu zu denken. Erfahren Sie mehr über die Gestaltung einer anregenden Umwelt, die auf das neugierige, lernende, forschende, freudige und bewegte Kind eingeht und zum Entdecken und aktiven Tun anregt. Lernen Sie das Spiel als zentrale Bedeutung des Lernens neu kennen. Greifen Sie auf Spielmaterialien zurück, die in sich Lerngeheimnisse haben und die die Selbstwirksamkeit des Kindes bestärken.
An diesem Fortbildungsnachmittag wird der Bildungsbereich Sprache und Kommunikation auf der Grundlage fachwissenschaftlicher Erkenntnisse – sowohl theoretisch als auch praktisch – näher beleuchtet, da die Haltung der Fachkräfte zu den Bildungsbereichen einen großen Einfluss auf die Gestaltung der vorbereiteten Umgebung hat. Ziel ist, jedem Teilnehmenden eigene Wege zur konkreten, ganzheitlichen Umsetzung aufzuzeigen.
Dieses praxisorientierte Seminar richtet sich an Tageseltern, Erzieher/-innen, Kita-Leitungen und andere pädagogisch Mitarbeitende.

Anmeldung möglich Ein Pädagoge auf vier Pfoten - Einblicke in die tiergestützte Pädagogik (510-038)

Mi. 03.07.2019 10:00 - 16:30 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Dorothea Dapper

„Kindern, die ohne Erlebnisse mit Tieren aufwachsen, fehlen in ihrer Entwicklung existentiell wesentliche Erlebnisse und Erfahrungen.“ (Prof. Dr. Reinhold Bergler 1994).
Mittlerweise ist die positive Wirkung von Tieren und hier ganz speziell von Hunden auf den Menschen wissenschaftlich erwiesen. Ein Hund versteht uns wie kaum ein anderes Lebewesen. Hunde sind einfühlsam, anpassungsfähig, suchen Kontakt zu anderen Sozialpartnern und genießen Aktivitäten. Je nach Zielsetzung kann ein Hund im pädagogischen Bereich als Therapiebegleithund oder ganz selbstverständlich als Co-Pädagoge im Alltag mitwirken.
Für viele Menschen, vor allem aber für traumatisierte Kinder und Kinder mit Handicap, ist ein Hund (oder anderes Tier) ein zuverlässiger Begleiter, der jederzeit zuhört, aufmuntert und sich über viele Kuscheleinheiten freut. Sozusagen ein stetiger Lern- und Lebensabschnittsbegleiter in allen Lebenslagen, der auch als „Eisbrecher‘‘ fungiert und in oft hoffnungslos erscheinenden Situationen ein helfender Vermittler und Sprachrohr zwischen „zwei Welten‘‘ ist.
In dieser Fortbildung wird Ihnen die pädagogische Arbeit mit Tieren (z.B. Hunden, Esel, Hühnern, Meerschweinchen) nähergebracht. Sie erhalten eine Einführung in die Grundlagen und Formen der tiergestützten Intervention und erfahren welche Tierarten sich besonders für einen Einsatz in der pädagogischen Praxis eignen. Weitere Inhalte sind:
• Rahmenbedingungen und Voraussetzung bei Mensch und Tier – was muss beachtet werden?
• Ein Tier in der sozialpädagogischen Einrichtung – welche Einsatzmöglichkeiten gibt es?
• Einblicke in die praktische Arbeit mit Tieren

Anmeldung möglich Marte-Meo-Therapeut oder Marte Meo-Kollegen-Fachberater (510-058)

Anmeldungen sind jederzeit möglich. in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Ulrike Stening-Peters

Für die Ausbildung zum Marte-Meo-Therapeut oder Kollegen-Fachberater ist eine Zertifizierung als Marte-Meo-Practitioner Voraussetzung.
Der Marte-Meo-Therapeut ist geeignet für Fachkräfte, die in ihrer alltäglichen Arbeit Klienten beraten und unterstützen. Der Marte-Meo-Kollegen-Fachberater eignet sich für Fachkräfte, die in ihrem eigenen Arbeitsbereich Kollegen beraten und die Marte-Meo-Informationen vermitteln wollen.
Eine Videokamera, ein Schneideprogramm und ein Computer sind erforderlich.
Während der Fortbildung lernen die Teilnehmenden das Erstellen einer professionellen Marte-Meo-Entwicklungsdiagnose mit Hilfe der Video-Interaktionsanalyse. Ein weiterer Baustein ist die Vermittlung der gewonnenen Informationen und hilfreicher Handlungsempfehlungen für den Klienten im sogenannten Review. Dabei ist das Anliegen der Klienten und Fachkräfte der Auftrag und das zu erarbeitende Ziel. Da Marte Meo prozessorientiert abläuft, können die Handlungsempfehlungen in weiteren Videoaufnahmen überprüft, bestätigt, erweitert und gegebenenfalls verändert werden. Vorhandene Kompetenzen sollen dabei hervorgehoben, verstärkt und weiterentwickelt werden.
Inhalte der Ausbildung nach Maria Aarts:
• der Umgang mit der Technik.
• Vertraut werden mit der Marte-Meo-Basisinformation über Entwicklungsprozesse und unterstützendes Verhalten.
• das Erlernen der Durchführung der Video-Interaktionsanalyse.
• die Verknüpfung der Marte Meo-Information mit alltäglichen Interaktionsmomenten.
• das Erstellen einer Marte-Meo-Entwicklungsdiagnose erlernen.
• die Anwendung von Checklisten und das Erstellen von Arbeitsaufträgen.
• den Entwicklungsbedarf eines Klienten mit der entsprechenden Marte-Meo-Information verknüpfen.
• Geeignete (passgenaue) Ausschnitte auswählen.
• Aufbau von Kompetenzen für ein gelungenes Review.
• Analyse von Folgefilmen in Bezug auf Arbeitsaufträge.
Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen Dokumentation verschiedener Prozesse und einer videogestützten Präsentation eines Prozesses ab. Die Kosten für die Zertifizierung, die Ausstellung des Zertifikats und den Eintrag in das Internationale Marte-Meo-Netzwerk sind in der Kursgebühr enthalten.

Anmeldung möglich Marte Meo-Practitioner (510-052)

Mo. 16.09.2019 (14:00 - 18:00 Uhr) - Mo. 27.01.2020 in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Ulrike Stening-Peters

„Marte Meo“ ist eine videogestützte Beratungsmethode und heißt soviel wie „aus eigener Kraft“. Menschen sollen darin unterstützt und begleitet werden, Entwicklungsprozesse aus eigener Kraft zu aktivieren und weiterzuentwickeln. Dabei sind Videoaufnahmen aus dem alltäglichen Geschehen das Handwerkszeug mit dem gearbeitet wird. Die Marte Meo-Haltung ist positiv, wertschätzend und ressourcenorientiert.
Die Methode wurde in den 70er Jahren von Maria Aarts entwickelt. Anwendung findet sie in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens, in der Kindertagespflege, in Altenpflegeeinrichtungen ebenso in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder Demenzerkrankung. Aber auch Schulen, Logopäden und Ergotherapeuten nutzen Marte Meo in ihrer alltäglichen Arbeit.
Kursinhalte:
• Vermittlung des Marte Meo-Basiswissens über positiv unterstützendes Verhalten.
• Transfer der Marte Meo-Elemente in das jeweilige Arbeitsfeld mit seinen Anforderungen.
• Üben und vertiefen einzelner Marte Meo-Fertigkeiten (z.B. Initiativen erkennen, folgen, benennen und bestätigen, positiv Leiten).
• Erbarbeiten von Handlungsmöglichkeiten bei besonderen Fällen aus der eigenen Praxis.
Voraussetzung für die Zertifizierung zum Marte Meo-Practitioner ist die Bereitschaft sich selbst in der eigenen praktischen Arbeit zu filmen und diese Filmaufnahmen zur Reflektion mitzubringen.
Eine Teilnahme ist auch ohne eigenes Filmmaterial möglich. In diesem Fall wird der Kurs mit einer Teilnahmebescheinigung abgeschlossen.

Anmeldung möglich Aufsichtspflicht in der KiTa - Wie viel Kontrolle muss sein? (510-061)

Do. 19.09.2019 09:00 - 15:30 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Dozent: Lars Ihlenfeld

Das Thema Aufsichtspflicht ist für pädagogische Fachkräfte wie für Träger der Kindertageseinrichtungen und für Eltern gleichermaßen sensibel. Es ist in der Tat auch nicht einfach, aus allgemeinen Abhandlungen zur Aufsichtspflicht die richtigen Antworten auf Fragen der täglichen Praxis zu finden. Aus Unsicherheit neigt man eher dazu, die Aufsichtspflicht, zum Schaden des pädagogischen Handelns, enger zu sehen, als die neueren Gerichtsentscheidungen und die Rechtslehre es fordern.
Diese Fortbildung soll dazu beitragen, Unsicherheit abzubauen. Sie gibt rechtlich begründete Antworten auf häufig gestellte Fragen der Praxis der Kindertageseinrichtungen. Die Grundaussage zur Eingrenzung der Aufsichtspflicht lautet: „Was pädagogisch nachvollziehbar begründet ist, kann keine Aufsichtspflichtverletzung sein.“
In Form eines Workshops sollen die wichtigsten Fragen, was Aufsichtspflicht im Rahmen verantwortungsvoller Erziehungsarbeit erfordert, erarbeitet werden:
• Wer ist zu beaufsichtigen (u.a. Besuchskinder)?
• Wann beginnt die Aufsichtspflicht?
• Was sind die fünf Teilaufgaben der Aufsichtspflicht?
• Wann hafte ich?
• Wogegen bin ich versichert?
• Wie viel Kontrolle von Kita-Kindern ist richtig?
Die Frage nach dem richtigen Maß der Aufsichtspflicht verunsichert Eltern und Erzieher/-innen. Je gefährlicher die Situation, desto enger die Aufsicht, lautet die Faustformel. Wie weit geht die Aufsichtspflicht?
Kinder müssen nicht auf Schritt und Tritt überwacht werden. Grenzen erfahre die Aufsichtspflicht etwa da, wo sie einer gesunden Entwicklung von Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein zuwiderlaufe: „Ein Kind, dem man nichts zutraut, das traut sich auch selbst nichts zu – das sehen inzwischen auch die Unfallversicherungen so“, sagt Hundmeyer. Kurzum: Auch Kinder haben ein Recht auf freie Entfaltung. Das verbietet unnötige Bevormundung, Gängelung und fortwährende Kontrolle, mahnen auch Aufsichtspflicht-Ratgeber.
Welche Konsequenzen müssen Betreuer/-innen fürchten, wenn sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen?

Plätze frei Alltagsintegrierte Sprachförderung in der OGS - Mehrsprachige Sprachentwicklung (510-036)

Mi. 25.09.2019 08:30 - 11:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Mijne Bertram

Es gibt immer mehr Kinder, die nicht nur einsprachig, sondern zwei- oder dreisprachig aufwachsen. Als Mitarbeitende/-r möchten Sie die Kleinen in der Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit unterstützen und so für die Zukunft in einer mehrsprachigen Umwelt stärken. Bei der Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache ist es sehr wichtig, die zentrale Bedeutung der Muttersprache zu erkennen, damit Sie als pädagogische Fachkraft die vorhandene Sprachkompetenz der Kinder einbinden können und die bilinguale Sprachentwicklung sinnvoll begleiten. Nur wenn sich das Kind verständlich in seiner Muttersprache ausdrückt, gelingt es ihm, erfolgreich eine fremde Sprache zu erlernen.
Diese Fortbildung soll Sie im richtigen Umgang mit Mehrsprachigkeit in der pädagogischen Einrichtung unterstützen. Neben theoretischen Hintergründen zu den jeweiligen Sprachentwicklungsprozessen der Kinder und der alltagsintegrierten Sprachförderung, erfahren Sie, wie Sie die Kinder in der Erst- und Zweitsprache fördern.

Plätze frei Kita Gartenworkshop - Gemüsegarten, Kräuterspirale und den Freispielbereich gest (510-049)

Di. 08.10.2019 14:00 - 18:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Jenny Humrich

m Gesamtkonzept eines naturnahen Außengeländes kommt dem Freispielbereich eine besondere Bedeutung zu. Im Unterschied zum restlichen Außenbereich kann das Kind hier matschen, Löcher buddeln, Hügel bauen, verschiedene Materialien untersuchen und verwenden.
Es kann seinem naturgegebenen Bedürfnis nach körperlicher Materialerfahrung nachkommen. Durch den Einsatz kindgerechter Materialien, ggf. auch durch Werkzeuge untersetzt, wird der Bereich einer der wertvollsten und beliebtesten Rückzugsbereiche für die Kinder. Zudem bleibt durch die Strukturierung das weitere Gelände vor „heimlichen Buddeleien“ geschützt, da diese spezielle Form des Explorationsbedürfnisses bereits gedeckt ist.
Durch den Bau eines Gemüsegartens oder einer Kräuterspirale wird das Thema Nahrung für die Kinder lebendig erfahrbar gemacht. Von der Aussaat bis zur Ernte lassen sich in einem Gemüse- und Kräutergarten besonders gut die Wachstumsprozesse von Pflanzen beobachten und die Jahreszeiten intensiv erleben. Ein geschützter Naschplatz, an dem Kinder selbst gärtnern und gestalten, Rückzug finden, Früchte, Kräuter und Gemüse „von der Hand in den Mund“ genießen und in aller Ruhe die Gartenseele baumeln lassen können, müsste in jeder KiTa vorzufinden sein.
Dass es relativ leicht ist, diese naturnahen Bereiche in Eigenleistung anzulegen, wird in diesem praxisorientiertem Workshop deutlich. Es werden räumliche Voraussetzungen, Materialien und Bauweisen inhaltlich vorgestellt und erörtert sowie aus pädagogischer und gärtnerischer Sicht behandelt.

Plätze frei Türme, Brücken, Murmelbahnen und Co. - Bauen ist lustvolles lernen (510-031)

Mi. 09.10.2019 09:00 - 16:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Dozent: Hans-Jürgen Beins

Kinder eignen sich die Welt mit ihren physikalischen Gesetzmäßigkeiten an und erkunden sie. Das Bauen von Buden, Höhlen, Türmen oder kleinen Staudämmen eröffnet Kindern vielfältige Lernerfahrungen und sollte unbedingt gefördert werden. Bauen ist ein grundlegender Bestandteil des kindlichen Spiels. Kinder bauen allein und gemeinsam und sie verbinden das Bauen mit dem Fantasiespiel.
Sie benötigen zahlreiche Möglichkeiten zum Bauen und Konstruieren. Diese bieten sich in Gruppenräumen, Fluren, den Turnräumen, dem Außengelände oder dem Wald in vielfältiger Weise. Die Fachkräfte in den pädagogischen Einrichtungen schaffen die Voraussetzungen, indem sie Raum, Zeit und Material zur Verfügung stellen und die Kinder auf dem Weg zur Selbstständigkeit begleiten.
Dabei können auch Bewegungsbaustellen und Bewegungslandschaften Kindern vielfältige Chancen zum selbstständigen Handeln eröffnen. Sie lernen, ihr Tun zu planen und mit anderen Kindern abzustimmen. Sie haben Raum, ihre Kräfte konstruktiv einzusetzen.
Im Rahmen dieser Fortbildung werden variantenreiche Bau- und Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt, mit denen Kinder ihre Baulust ausleben können. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie einfache Bauaktivitäten geplant und durchgeführt werden können. Die Praxisbeispiele sind mit alltäglichen Materialien gut umsetzbar und werden selbst(verständlich) erprobt. Die eigene Freude am Bauen kommt hierbei nicht zu kurz!



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