Unsere Projekte

Das Projekt „Miteinander in Vielfalt: Gemeinsam gegen Alterseinsamkeit in Stadtlohn und Umgebung“ wird gefördert durch die Stiftung Deutsches Hilfswerk (Deutsche Fernsehlotterie) und richtet sich an ältere Menschen, die von Einsamkeit und sozialer Isolation betroffen sind, sowie an Menschen unterschiedlicher Generationen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten.

Ehrenamtliche werden gezielt geschult im Umgang mit älteren Menschen, in Kommunikation, Nähe und Distanz sowie in der Unterstützung bei körperlichen oder kognitiven Einschränkungen, um die Teilnehmenden sensibel und wertschätzend zu begleiten. Die Begegnungen umfassen unter anderem Bewegungs- und Kreativangebote, digitale Workshops sowie gemeinsame Ausflüge.

Zielgruppe: ältere Menschen in Stadtlohn und Umgebung, besonders alleinlebende oder pflegebedürftige Senior*innen & Ehrenamtliche aus allen Generationen

Projektstart: März 2026

Über die Deutsche Fernsehlotterie: Dank ihrer Mitspielerinnen und Mitspieler erzielte die Deutsche Fernsehlotterie von 1956 bis heute einen karitativen Zweckertrag von über 2 Milliarden Euro. Damit konnte die Soziallotterie über die ihr zugehörige Stiftung Deutsches Hilfswerk insgesamt mehr als 10.000 Projekte fördern. Im Jahr 2023 wurden 72,5 Millionen Euro an 366 soziale Projekte vergeben. Mindestens 30 Prozent der Loseinnahmen fließen jedes Jahr über die Stiftung Deutsches Hilfswerk in den guten Zweck. Kindern, Jugendlichen, Familien, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung sowie Nachbarinnen und Nachbarn wird so ein besseres Leben ermöglicht. Bundesweit – in Städten und im ländlichen Raum. Die geförderten Projekte sollen dabei das solidarische Miteinander stärken und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen begegnen.


Kontakt & Ansprechpartnerin

Berkel Schlinge

Das Idealbild eines Hauseingangs ist ein Eingangsbereich, der jeden Besucher willkommen heißt (Hinweisschild) und von jedem Besucher ohne fremde Hilfe genutzt werden kann. Barrierefreiheit nutzt allen: Menschen mit und ohne Behinderung, Senioren, Kindern, Eltern und Menschen, die nur vorübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. So hilft ein barrierefreier Eingang - mit der Errichtung einer Fahrrampe - Eltern mit Kinderwagen, alten und gehbehinderten Menschen gleichermaßen. Rund 10 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind im Alltag zwingend auf Barrierefreiheit angewiesen. Das heißt, sie könnten ihren Alltag ohne Barrierefreiheit nur schwer oder gar nicht meistern.

Inklusion funktioniert nicht ohne Barrierefreiheit. Denn wo Orte, Räume oder Kommunikationsmittel nicht barrierefrei sind, bleibt Teilhabe am kulturellen Leben, an der Arbeitswelt und in der Freizeit verwehrt. Unsere Bildungsangebote gelten für Menschen mit und ohne Behinderung. Ein inklusiver, barrierefreier Haupteingang bedeutet für das JFB einen einfachen, gefahrlosen und ansprechenden Zutritt zu allen Kursräumen und dem Verwaltungstrakt.

Das JFB konnte mit dem Umbau des Eingangbereiches allen Teilnehmenden, Dozierenden und Mitarbeitenden, d.h. z.B. Eltern, Kinder, Senioren - Menschen mit und ohne Behinderung einen hindernisfreien und gefahrlosen Zutritt zu den Kursräumen und dem Verwaltungstrakt ermöglichen. Der regionale Mehrwert des Projektes ergibt sich durch den barrierefreien Zugang für die vielen Menschen aus der Region die die vielseitigen Angebote des JFB nutzen.


Kontakt & Ansprechpartnerin

Mit „Ehrenamt im Kontext Prävention" hat die Landesregierung ein umfangreiches Landesprogramm aufgelegt, an dem alle Städte und Gemeinden in NRW partizipieren können. Dabei steht vor allem die Stärkung und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe im Vordergrund.

Das JFB führt Maßnahmen durch, die durch das Kommunale Integrationszentrum Kreis Borken im Rahmen von "Ehrenamt im Kontext Prävention" aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW) gefördert werden. Unter anderem wurde die Aktualisierung dieser Homepage unterstützt.


Kontakt & Ansprechpartnerin

Um einen möglichst  frühzeitigen  Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete zu  gewährleisten,  weitete  das Ministerium   für   Arbeit,   Integration   und   Soziales   NRW (MAIS   NRW)   und   die Regionaldirektion  NRW  der  Bundesagentur  für  Arbeit   das  Projekt  zur     frühzeitigen     Arbeitsmarktintegration     von Asylbewerberinnen   und   Asylbewerbern  aus. Aktuell   haben   noch   immer   nicht   alle   Geflüchteten  Zugang  zu  den  Deutschsprachförderangeboten  des  Bundes  (z.B. Integrationskurse).  Deshalb  unterstützt  das  MAIS  NRW  mit  Mitteln  aus dem Europäischen Sozialfonds die Arbeitsmarktintegration durch die Förderung von „Basissprachkursen zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen“.  

Unsere Basissprachkurse zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten umfassen 300  Unterrichtseinheiten und schließen mit dem Zielniveau A1 ab. Mit diesen Sprachkursen ermöglicht das Land NRW einer Zielgruppe  den  Zugang  zu  Sprachförderung,  die  derzeit  keinen Zugang  zu  den Integrationskursen  oder  anderen  Sprachförderangeboten hat. Das Angebot ist für die Teilnehmenden kostenfrei.


Kontakt & Ansprechpartnerin

KAoA („Kein Abschluss ohne Anschluss“) ist ein landesweites Übergangssystem von der Schule in eine Berufsausbildung oder ein Studium. Ziel ist es, Schüler:innen aller Schulformen frühzeitig, systematisch und individuell bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen.

Das Einstiegsinstrument „Potenziale entdecken“ bildet hierbei den ersten wichtigen Baustein, indem es den Jugendlichen die Möglichkeit bietet, ihre Stärken, Interessen und Fähigkeiten besser kennenzulernen. Im Rahmen eines speziell entwickelten Planspiels lösen die Schüler:innen Aufgaben in Einzel-, Team und Gruppenarbeit. Über den gesamten Tag werden die Jugendlichen von pädagogischen Begleitpersonen dazu angeregt, ihre Stärken wahrzunehmen und über diese in Austausch zu kommen. Von Ihren Mitschüler:innen ebenso wie vom pädagogischen Begleitpersonal erhalten die Teilnehmenden zudem wertschätzende Rückmeldung zu ihren Kompetenzen.

Die eigenen Stärken bewusst wahrzunehmen und sich mit den Rückmeldungen anderer Personen auseinanderzusetzen, ermöglicht den Schüler:innen eine erste Einschätzung ihrer Potenziale. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Basis für ihre weitere berufliche Orientierung. So können die Jugendlichen für sie passende Praktika, Berufsausbildungen oder Studiengänge gezielt ausgewählt.

„Potenziale entdecken“ ist somit kein klassischer Test, sondern ein unterstützendes Verfahren zur persönlichen Entwicklung. Es geht nicht um „richtig“ oder „falsch“, sondern darum, individuelle Stärken zu entdecken und Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen.

KaoA als Gesamtkonzept ermöglicht jungen Menschen ihren Bildungs- und Berufsweg bewusster und fundierter zu planen – Schritt für Schritt und ohne Anschlussverlust.

Das Einstiegsinstrument ist ein Baustein der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) in Nordrhein-Westfalen. Es unterstützt Schüler:innen der achten oder neunten Klasse (Gymnasien) dabei, ihre Interessen, Stärken und Potenziale zu erkennen und eine erste Orientierung für ihre berufliche Zukunft zu gewinnen.

Ziel des Einstiegsinstruments „Potenziale entdecken“ ist es, die Selbstreflexion der Teilnehmenden zu fördern und sie dabei zu unterstützen, sich ihrer Fähigkeiten bewusst zu werden. Es bereitet Schüler:innen auf weitere Schritte der Berufsorientierung vor, wie Praktika und Berufsfelderkundungen.

Durchführung und Konzept:
•  Das Instrument basiert auf wissenschaftlich fundierten Verfahren
•  Es wird von qualifizierten Fachkräften begleitet
•  Die Analyse ist stärkenorientiert und legt den Fokus auf die Fähigkeiten, Interessen und Kompetenzen der Schüler:innen
•  Das Verfahren ist schulformübergreifend einsetzbar und seit mehreren Jahren in NRW erprobt

Wichtig: „Potenziale entdecken“ ist keine klassische Berufsberatung. Vielmehr dient es dazu, die Schüler:innen zu unterstützen, erste Fragen der Berufsorientierung zu reflektieren, wie:
•  Wer bin ich, und was kann ich?
•  Wie nehme ich mich selbst wahr, und wie nehmen andere mich wahr?
•  Welche nächsten Schritte kann ich bei Praktikumswahl oder Berufsfelderkundung gehen?
•  Wer oder was kann mich bei meiner Berufsorientierung unterstützen?

Durch diese Begleitung erhalten die Teilnehmenden klaren Einblick in ihre Stärken sowie in Möglichkeiten der beruflichen Bildung und können informierte Entscheidungen für die weiteren Schritte auf ihrem Weg in Ausbildung oder Beruf treffen.

 

Für das Einstiegsinstrument „Potenziale entdecken“ stellen wir derzeit in der Forschermühle in Stadtlohn einen außerschulischen Lernort bereit. Die Schüler:innen werden mit dem Bus von ihrer Schule abgeholt und zum Durchführungsort gefahren. Die Durchführung beginnt in Stadtlohn um 8:30 Uhr und endet gegen 14:30 Uhr.

Die Teilnahme einer Schule am Einstiegsinstrument „Potenziale entdecken“ setzt für uns immer ein persönliches Vorgespräch voraus. So können wir gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler:innen, StuBOs und Lehrkräfte eingehen.

Vor der Durchführung des Einstiegsinstruments erhalten Eltern und Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte sowie weitere Beteiligte im Rahmen einer Informationsveranstaltung umfassenden Einblick in dessen Ablauf und Ziel. Im persönlichen Austausch werden zudem aufkommende Fragen beantwortet.
 

Unser Personal, das die Schüler:innen während der Durchführung begleitet, verfügt über einen universitären und/oder pädagogischen Hintergrund, der durch fundierte Erfahrung in der außerschulischen Jugendbildung ergänzt wird. Alle Mitarbeitenden wurden von uns zudem im professionellen Umgang mit Beobachtungen und der Rückmeldung von Stärken geschult. Dank ihres guten Bezugs zur Altersgruppe der Klassen 8 und 9 stellen die pädagogischen Begleitpersonen in der Umsetzung des Einstiegsinstrument Verbindungen zur Erlebniswelt der Schüler:innen her und stehen ihnen als verlässliche Ansprechpersonen zur Verfügung.

Im Rahmen eines Planspiels lösen die Schüler:innen in Kleingruppen von maximal acht Teilnehmenden handlungsorientierte Aufgaben in Einzel-, Team oder Gruppenarbeit. Sie befassen sich dabei mit vier Berufsfeldern: dem handwerklich-technischen, dem kaufmännisch-verwaltenden, dem künstlerisch-kreativen und dem sozial-pflegerischen Bereich. Die unterschiedlichen Aufgaben ermöglich es den Schüler:innen, die folgenden acht Stärken zu erleben und bewusst wahrzunehmen:

•  Leistungsbereitschaft
•  Sorgfalt
•  Organisationsgeschick
•  Problemlösefähigkeit
•  Teamfähigkeit
•  Kommunikationsfähigkeit
•  Handwerkliches Geschick
•  Technisches Verständnis

Im Anschluss an jede Aufgabe sowie in drei Reflexionseinheiten werden die Schüler:innen von den pädagogischen Begleitpersonen dazu angeregt, ihre eigenen Stärken wahrzunehmen und sich näher mit diesen auseinanderzusetzen. Neben der Selbstreflexion erhalten die Teilnehmenden im Verlauf des Planspiels Rückmeldung zu ihren Stärken von ihren Mitschüler:innen sowie vom pädagogischen Begleitpersonal. Gewonnene Erkenntnisse halten die Jugendlichen in ihrem persönlichen Begleitheft fest – dem Stärken-Radar.

Den Abschluss des Einstiegsinstruments „Potenziale entdecken“ bildet ein 70-minütiger Transfer, in dem die Schüler:innen – angeleitet durch das pädagogische Begleitpersonal – miteinander über ihre gewonnenen Erkenntnisse in Austausch kommen, die folgenden Schritte ihrer Berufserkundung planen und sich in visualisierenden Aufgaben mit den Fragen befassen: „Wo und in welchem Beruf werde ich in Zukunft arbeiten?“ „Wer kann mich auf diesem Weg unterstützen?“.
 


Kontakt & Ansprechpartnerinnen

 

Verena Schröder

  kaoa@jfb-stadtlohn.de

Mit dem Projekt "JFB.Care: VERSCHIEDEN & GLEICH – Integration und Chancengleichheit von Drittstaatsangehörigen“ möchte das JFB Migrantinnen und Migranten aus Nicht-EU-Ländern alltagsintegrierte Sprachförderung und eine Verweis-Migrationsberatung anbieten. Das Projekt wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfond der europäischen Union gefördert.  

Ziel des Projektes ist die nachhaltige Verbesserung und Unterstützung von Inklusion und die Förderung der gleichberechtigten Teilhabe & Chancengleichheit für Drittstaatsangehörige im Sozialraum Stadtlohn. Hier wird Drittstaatsangehörigen eine Hilfestellung geboten, sich in ihrer neuen Umgebung zu orientieren und durch praxisnahe alltagsintegrierte Sprachförderung die Sprache zu erlernen, um in ihrem sozialen Leben kommunizieren zu können.

Die alltagsintegrierte Sprachbildung bietet einen schnellen und einfachen Zugang zu Sprachkursen. Durch ihre Niedrigschwelligkeit, die Alltags-Orientierung sowie das handlungsbegleitete Sprechen kann die Sprachförderung – vorausgehend und ergänzend zu Integrationskursen – zur Verbesserung des nachhaltigen Spracherwerbs beitragen. Hierzu steht den Teilnehmenden ein erfahrenes Team für vier Unterrichtsstunden täglich am Vormittag zur Verfügung. Ein Kursus umfasst  300 Unterrichtsstunden. Es werden alltägliche Themen wie Ernährung, Wohnen, Leben in Stadtlohn, Einrichtungen in der Umgebung und ähnliches angesprochen. Die Teilnehmenden unternehmen mit den Sprachlehrenden Exkursionen in die Umgebung, um die gelernten Spracheinheiten gezielt anzuwenden und alltägliche Situationen in Begleitung zu üben – dadurch entsteht Sicherheit später selbst mit dem Umfeld zu kommunizieren, und das Ankommen in Deutschland wird erleichtert.  

Interessierte Drittstaatsangehörige können sich hier zu den Kursen informieren und anmelden:
Josefstraße 41 (Eingang Rückseite) in Stadtlohn, montags bis freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr


Ansprechpartnerin

Ansprechpartnerin


Myroslava Arefina

  02563 9697-03
  m.arefina@jfb-stadtlohn.de

Die Verweis-Migrationsberatung ist eine niedrigschwellige Einstiegsunterstützung, die Anliegen des alltäglichen Lebens und Kenntnisse, die zur Integration in den hiesigen Alltag notwendig sind, berücksichtigt. Vor Ort können ratsuchende Drittstaatsangehörige ihr Anliegen, wie z.B. postalische Korrespondenz oder Fragestellungen aus dem sozialen Leben, schildern und Hilfestellungen erfahren.  

Die Verweis-Migrationsberaterin nimmt Kontakt zu Beratungsstellen oder Ansprechpartner:innen auf und verweist damit an die Stellen, die bei der jeweiligen Problemstellung unterstützen können oder die gegebenenfalls für eine Beantragung von Unterstützungsleistungen zuständig sind.  

Ehrenamtliche Alltagshelfende können bei Bedarf die Ratsuchenden zu Terminen bei den verwiesenen Stellen begleiten, um Sprachbarrieren abzubauen und Sicherheit zu geben. Begleitet werden Ratsuchende z.B. bei Behördengängen, bei der Anmeldung ihres Kindes in einer Kita oder Schule sowie bei dem Besuch eines Vereins.  

Die Beratungsstelle ist zu den folgenden Zeiten ohne Terminabsprache für Drittstaatsangehörige geöffnet:  
Montag, Dienstag, Freitag     8:30 - 11:30 Uhr

Mittwoch                                14:30 - 17:30 Uhr

Donnerstag                            11:00 - 14:00 Uhr
                      


Kontakt & Ansprechpartnerin

Ansprechpartnerin

Ansprechpartnerin

Hier finden Sie hilfreiche Informationen und Adressen zu wichtigen Anlaufstellen in Stadtlohn. Der interaktive Stadtkompass unterstützt Sie dabei, passende Angebote und Einrichtungen schnell zu finden. Um Sie innerhalb Ihres Anliegens bestmöglich unterstützen zu können, stellen wir Ihnen ehrenamtliche Alltagshelfer:innen zur Seite, die Sie zu den Ansprechpartner:innen begleiten können oder Ihnen den Weg zu den entsprechenden Stellen zeigen werden.

Als Verweismigrationsberatungsstelle beraten wir Sie gerne zu Ihren persönlichen Anliegen.

→ Stadtkompass öffnen


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